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Herzlich Willkommen

Wir wünschen allen Mitgliedern und Freunden unseres Oberpfälzer Waldvereins ein gesegnetes und friedvolles Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Neue Jahr 2018.

Das Foto hat uns Dietmar Zwick zur Verfügung gestellt.
Vielen Dank dafür.
Wanderung nach Naabeck.

Am Sonntag, den
17. Dezember wandern wir nicht wie angekündigt nach Deiselkühn sondern nach Naabeck. Die Wanderung nach Deiselkühn wird auf den 7. Januar verschoben. Bei der Wanderung nach Naabeck kann jeder mitmachen. Die Strecke verläuft durchweg auf Wegen die auch bei schlechter Witterung gut begehbar sind. Treffpunkt und Startpunkt zur Wanderung ist der Volksfestplatz in Schwandorf um 13:30 Uhr. Wanderführerin ist Lorna Simone Baier. In Naabeck wollen wir bei unserer Freundin Gunda Greiner, der freundlichen Wirtin wie die Süddeutsche Zeitung mal schrieb, im Gasthof Beer einkehren und die bekannt guten Brotzeiten genießen. Also mit dabei sein, auch Nichtmitglieder sind willkommen. Ein Rückfahrdienst zu den Autos wird organisiert.

Die Blasturmglocke wird geläutet

Am Freitag, den 5. Januar 2018 läuten wir um 14:00 Uhr die Blasturmglocke. Anlass ist das "Rudolfinum". Pfalzgraf Rudolf verlieh unserer Heimatstadt am 5. Januar 1299 die gleichen Rechte wie sie die Stadt Amberg ein paar Jahre vorher bekommen hat, darunter für die damalige Zeit so wichtige wie das Recht Märkte abhalten zu dürfen. Die Bürger Schwandorf bekamen damals auch schon das Recht  Bürgermeister und "Stadträte" zu wählen und vieles mehr. Nach dem Läuten bekommt jeder Besucher, auch Nichtmitglieder sind willkommen, ein Stamperl Schnaps. Danach kann die Türmerhausbaustelle besichtigt werden. Anschließend wollen wir gemeinsam einkehren.

Das Bild links zeigt das Schwandorfer Stadtwappen, den pfäzischen Löwen, die bayerisch-wittelsbacher Rauten (Scheyerner Wecken) und im Unterschied zum Amberger Wappen dazu noch einen Stiefel dessen Bedeutung unklar ist. 
Das Bild rechts zeigt die Blasturmglocke aus dem frühen 16. Jahrhundert vor der Restaurierung durch den OWV Schwandorf so wie wir sie im ehemaligen Konventgebäude der "Armen Schulschwestern" vorgefunden haben.

Wanderung von Kreith nach Deiselkühn

Am
Sonntag, den 7. Januar wandern wir in diesem Jahr zum ersten Mal. Lorna Simone Baier hat dafür eine Strecke von Kreith nach Deiselkühn ausgesucht, wo wir bei unserer Freundin Sybille Deml-Warta in Deiselkühn einkehren wollen. Bei "Billa" wollen wir die sehr guten hausgemachten Brotzeiten genießen.
Eine Spezialität sind Billas Backhendl. Wer ein Backhendl möchte muss vorbestellen.

Treffpunkt ist wie immer der Volksfestplatz in Schwandorf um 13:30 Uhr. Von dort fahren wir in Fahrgemeinschaften zum Sportplatz in Kreith. Von hier wandern wir durch den Kreither Forst hinunter nach Irlaching und weiter durch die Naabauen nach Deiselkühn. Die Strecke ist rund 9 km lang, ein Rückfahrdienst zu den Autos wird organisiert. Wanderführerin ist Lorna Simone Baier. Auch Nichtmitglieder sind willkommen.

OWV Stammtisch in der Hufschmiede

Am Freitag, den 12. Januar um 19 Uhr treffen wir uns zum gemütlichen Stammtisch. Diesmal sind wir bei unserem Freund Michl Heumann zu Gast. In der Hufschmiede wollen wir die bekannt gute Küche und die hervorragenden Weine genießen. Natürlich kommen auch Biertrinker zu ihrem Recht. Unsere Stammtische finden immer am zweiten Freitag im Monat statt und bieten Gelegenheit zum schmadern. Auch Nichtmitglieder sind herzlich willkommen.

Die Hufschmiede ist das Geburtshaus von Barbara Metz, der späteren Ehefrau des TSchwandorfer Türmers Michael Kunz. Sie ist die Mutter des Komponisten der Bayernhymne Konrad Max Kunz.

Gedenkmesse für unsere verstorbenen Mitglieder

Am
Samstag, den 13. Januar kommen wir um 18:30 Uhr in der Kapelle der St. Barbara-Krankenhauses Schwandorf zusammen. Wir gedenken mit einer Messe unserer verstorben Freunde und auch um für die Patienten des Krankenhauses zu beten.

Treffpunkt ist um
18:30 Uhr vor der Kapelle
. Die Messe wird in bewährter Weise vom Dachelhofer Dreig`sang musikalisch umrahmt.
Alle Mitglieder und Freunde des OWV - vor allem die Angehörigen der verstorbenen Mitglieder- sind herzlich zur Gedenkmesse eingeladen. Auch Nichtmitglieder sind herzlich willkommen.
Unser Dank gilt schon jetzt  Pater Thomas Väth OH von der Krankenhausseelsorge.

Nach dem Gottesdienst wollen wir im Gasthof Baier gemeinsam einkehren.



Wir bitten Sie jetzt um Ihre Hilfe!

Wir sanieren das historische Schwandorfer Türmerhaus und errichten darin eine öffentliche Wander- und Pilgerstation am Jakobsweg und Räume
für unseren OWV.

Leider ist nicht nur der Dachstuhl und die Zimmerdecke baufällig und muss erneuert werden. Alle Installationen, Sanitäranlagen, Heizung, Fenster, Türen und Böden müssen wir erneuern. Im Grunde muss das ganze Gebäude komplett überarbeitet werden.

Bitte helfen Sie uns dabei mit einer kleinen Spende. Ob 20, 50, 100 Euro oder gerne mehr - Ihre Spende hilft! Wir sind Ihnen für jeden Euro dankbar!



Spenden an den Oberpfälzer Waldverein Zweigverein Schwandorf sind steuerlich absetzbar, die Kontonummern finden Sie am Ende dieses Artikels.

 Ein paar Daten zum Gebäude
Das kleine Häuschen liegt neben dem Schwandorfer Blasturm, der bis ins 20 Jh. hinein Arbeitsstätte des Türmers war.
Die zur Stadt hingewandte Außenmauer ist Teil der alten Stadtmauer.  1833 erhielt die Türmersfrau Barbara Kunz, die Mutter des Komponisten der Bayernhymne Konrad Max Kunz, die Genehmigung einen Stadel als Wohnhaus  auszubauen. Kurzerhand wurden drei  Mauern an die Stadtmauer angebaut. Unser Türmerhaus  war entstanden. Als Überbleibsel des Stadels ist  der gemauerte Torbog
en  erhalten  geblieben.  Seit Jahrzehnten steht das Gebäude leer und verfällt langsam.

Wir vom OWV Schwandorf wollen mit Ihrer Hilfe das Gebäude sanieren um Pilgern und Wanderern die durch Schwandorf kommen einen Anlaufpunkt zu bieten.
Am Gebäude vorbei laufen der aus Prag kommende  Jakobsweg, der Sautreiberweg der von Stadlern kommt und der neue Oberpfälzer Seenweg. 

In der Wanderstube des Türmerhauses soll der Gast Gleichgesinnte treffen.
Hier erfährt er mehr über das attraktive Wander- und Freizeitangebot in unserer Heimat.
Durch den Kontakt sollen  Wanderer und Pilger  Lust bekommen länger in unserer Heimatstadt zu ver- weilen, Ruhetage einzulegen, das gute Angebot der Berherbergungsbetriebe, Gaststätten  und  Geschäfte in Schwandorf zu nutzen.
 

Das Bild oben zeigt die zukünftige Türmerhausstube.

Das Bild rechts malte der bekannte Maler Carl Spitzweg1860. Es trägt den Titel  Stadtturm im Mondschein und zeigt den Blasturm und im Hintergrund das Türmerhaus. Carl Spitzweg kannte Konrad Max Kunz aus München. Das Orginal hängt im Schäfermuseum in Schweinfurt.
Spendenkonten:   Stichwort Türmerhaus  

Sparkasse Schwandorf
IBAN: DE 36 7505 1040 0100 3930 57  BIC: BYLADEM1SAD
Raiffeisenbank Schwandorf-Nittenau
IBAN: DE 96 7506 1168 0001 0599 80 BIC: GENODEF1SWN

Jeder bekommt eine abzugsfähige Spendenquittung.

Liebe Freunde, die Bilder haben wir erst erhalten. So war die Situation als wir
di
e Blasturmglocke aus dem Keller des Konventgebäudes der Armen Schulschwestern entnommen haben um sie zu restaurieren
.

Deutlich sichtbar die dicke Schicht Taubenkot. Nach der aufwändigen Restaurierung durch den OWV  wurde die Glocke mit Hilfe der Zimmerei Zweck, der Firma Zinnbauer und der Freiwilligen Feuerwehr Schwandorf wieder auf den Blasturm gebracht.

Auf dem Blasturm hatte sie von ca. 1520 bis 1924 als Feuerglocke Dienst getan. Nach dem II. Weltkrieg war sie Kirchenglocke der Spitalkirche bis diese profanisiert wurde. Einige Jahre lagerte sie dann fast vergessen im leerstehenden ehemalgen Konvent der "armen Schulschwestern bis sie im April 2004 wieder auf den Blasturm zurück kehrte.

Übrigens, der Josefiverein Schwandorf hat den Seilzug mit dem wir die Glocke läuten spendiert, der Glockenstuhl wurde von Heiner Zweck und alle Eisenteile von der Firma Zinnbauer gespendet. Auch die FFW Schwandorf hat kostenfrei geholfen die Glocke wieder an ihren angestammten Platz zurück zu bringen. Herzliches Dankeschön allen Helfern.


Alle Bilder der Blasturmglockenaktion stellen wir demnächst ins Fotoalbum.